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56. Rheingrafenschild Turnier für AH Mannschaften

SG Hoechst Classique scheitert im Viertelfinale

SG Hoechst Classique: T.Eid; D.Schäfer, B.Helbing, H.Pohlenz; R.Aitbouhou, A.Rompel, R.Hahn, M.Stahr, M.Kossak, J.Bötterling, T.Baylan, H. Aitbouhou, A.Conrad, A.Grabitsch, N.Esposito

Trotz einer ausgezeichneten Vorstellung beim 56. Rheingrafenturnier, der inoffiziellen deutschen Meisterschaft für Fußball Oldies Ü-32, scheiterte die Classique bereits im Viertelfinale. Wie schon im Jahr zuvor wurde der ASV Wuppertal wieder zum Stolperstein für die SG. Mit 1:2 mußten sich die Mainstädter den Wuppertalern beugen und die hochgesteckten Ziele des Teams, unter die letzten vier Mannschaften des Turniers zu kommen, fanden damit ein jähes Ende.

In den vier Vorrundenspielen brillierte die Classique 16:0 Tore und 12 Punkte standen nach vier Spielen auf der Habenseite.Das Team um Andreas Grabitsch und Ralf Hahn spielte sehenswerten Offensivfußball. Schon nach dem zweiten Spiel galt die Classique als haushoher Favorit auf den Turniersieg.

Im Auftaktmacht der Gruppe D hatte es die Classique mit dem 1. FC Bamberg zu tun. 5:0 wurden die Bayern demontiert. Andreas Grabitsch erzielte drei Treffer, Ralf Hahn, der den Torreigen eröffnet hatte und Alex Conrad steuerten die weiteren Treffer zum Kantersieg bei. Der ASV Landau, ehemaliger Südwest Regionalligist, war zweiter Gegner der SG. Auch die Landauer gingen im Kombinationswirbel der Hoechster mit 4:0 unter. Andreas Grabitsch erzielte nach zu kurzer Abwehr des guten Landauer Torhüters das 1:0. Ralf Hahn, der alle überragende Spielgestalter der Classique drosch den Ball zum 2:0 in den Torwinkel. Spätestens nach diesem Treffer erlosch die Gegenwehr der Rheinpfälzer. Alex Conrad mit einem Kopfballtorpedo und Nuntio Esposito, nachdem er sich den Ball am eigenen Strafraum erkämpft hatte und unwiderstehlich über das ganze Feld stürmte sorgten für den 4:0 Endstand.

Eintracht Lahnstein hieß der dritte Gruppengegner. Bis zum Spiel gegen die SG hatten die Lahnsteiner noch kein Spiel verloren und auch noch kein Gegentor kassiert. Die Classique zeigte schon nach wenigen Minuten wer Herr auf dem Feld ist. Alex Conrad erzielte das 1:0 und kurz darauf war es wieder Andreas Grabitsch der das Ergebnis zugunsten der Classique ausbaute. Das Höchster Sturmduo war mit Abstand das Beste, was dieses Turnier an Stürmern zu bieten hatte. Nuntio Esposito, Alex Conrad und Andreas Grabitsch sorgten mit ihren Toren für einen weiteren 5.0 Kantersieg der Höchster.

Im letzten Gruppenspiel am Sonntagmorgen trat die SG ohne Andreas Grabitsch und Ralf Hahn an. Die beiden Classique Spielmacher fielen aus, weil sie ihrer Tennismannschaft zugesagt hatten. Wieder zeigte das Team ein sehr gutes Spiel, obwohl mit 2:0 die Torausbeute geringer als in den vorherigen Spielen ausfiel. Alex Conrad und der ausgezeichnet Regie führende Atze Rompel sicherten den 2:0 Sieg.

Die Classique hatte souverän das Viertelfinale erreicht und bei der Auslosung kam man gegen den vorjährigen Endspielgegner ASV Wuppertal. Revanche war angesagt. Die Classique ließ auch am Anfang dieses Spiels keinen Zweifel daran aufkommen, wer das Geschehen auf dem Platz bestimmte. Mit zügigen Kombinationsspiel wurde der ASV in die Defensive gezwungen. Eine erste Torchance der Classique vergab Michael Kossak, als er freistehend zum Schuß kam, der Wuppertaler Torhüter aber parierte. Nach Eckball von Jan Bötterling köpfte Alex Conrad das 1:0 für die SG, der Weg ins Halbfinale schien geöffnet. Unachtsamkeiten und eine zu offensive Spielweise der Classique eröffnete den Wuppertalern Konterchancen. Eine dieser Chancen führte noch vor der Halbzeit zum 1:1 Ausgleich, ein Sonntagsschuß in den Winkel unhaltbar für Classique Keeper Toni Eid. Auch in der zweiten Hälfte dominierten die SG Oldies das Geschehen, die vorhandenen Chancen wurden aber nicht genutzt. So führte ein erneuter Konter nach einer Unaufmerksamkeit in der Defensive zum 1:2. Trotz vehementer Versuche das Spiel noch einmal zu drehen gelang der Classique der Ausgleichstreffer nicht mehr. Auch der Schiedsrichter, der ein einwandfreies Handspiel der ASVler im Strafraum nicht ahndete, war der Classique nicht gut gesonnen, sodaß am Ende des Viertelfinales das aus für den Turnierfavoriten kam. Die Wuppertaler erreichten das Endspiel in dem sie mit 7:6 im Elfmeterschießen an der Spielvereinigung Versmold scheiterten.

Mit Andreas Grabitsch stellte die Classique den Torschützenkönig des Turniers.