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Kapitän José Ferreiro glänzt - Classiquer siegen beim Traditionsmannschaftsturnier in Walldorf
Traditionsmannschaftsturnier SV RW Walldorf 30.04.2022

SG Hoechst Classique: T.Eid; Ö.Colak, J.Ferreiro, T.Baylan, E.Özbek, T.Gerber; P.Seitel, I.Cigdem, H.Dickler, G.Karagiannis, M.Hartmann, M.Ichaoui;

Mit den Traditionsmannschaften SG Eintracht Frankfurt, FSV Mainz 05, SV Darmstadt 98, Kickers Offenbach, KSV Hessen Kassel, SV Viktoria Aschaffenburg und FC Hanau 93  hatte das Walldorfer Kleinfeldturnier wieder namhafte Teilnehmer am Start unter denen man natürlich auch den Sieger vermutete.
Nach Abschluß der 33 Turnierspiele stand aber wieder einmal die SG Hoechst Classique auf dem Siegerpodest. Mit vier Siegen und zwei Unentschieden blieben die Classiquer als einziges Team an diesem regnerischen Nachmittag, vor zahlreichen Zuschauern, ungeschlagen. Angeführt von dem überragenden Kapitän José Ferreiro gingen die Jungs aus dem Stadtpark ins erste Spiel gegen die Offenbacher Kickers. Nach einer ausgeglichenen Partie trennten sich die Kontrahenten 0:0. In Spiel zwei ging es gegen den Veranstalter SV RW Walldorf. Lange Zeit verlief auch diese Partie ausgeglichen und Toni Eid, der beste Torhüter des Turniers, rettete mit einer Glanzparade die Classiquer vor einem Rückstand. Gegen Ende des Spiels kamen die Hoechster noch zu zwei Treffern die ihnen den ersten Sieg sicherten. Der SV Wehen Wiesbaden wartete im dritten Spiel auf die Stadtpark-Oldies. Nach einem 0:1 Rückstand konnten die SGler durch den stark aufspielenden Peter Seitel noch zum 1:1 ausgleichen. Danach kam es zum Aufeinandertreffen mit der Traditionsmannschaft von SG Eintracht Frankfurt. Die Classiquer, deren Kombinationsspiel von Spiel zu Spiel besser wurde, besiegten die Old Boys vom Riederwald mit 2:1. Die Tür zum Endspiel war damit weit aufgestossen. Ein Unentschieden gegen den FC Hanau 93 reichte den Hoechstern im letzten Gruppenspiel bereits um in das Endspiel einzuziehen.
Aber auch gegen die Hanauer zeigten sie wieder eine ganz starke Leistung. Durch Tore von Musti Ichaoui und Georgi Karagiannis wurden auch die 93er besiegt und das Endspiel gegen den KSV Hessen Kassel war erreicht. Die Kasselaner hatten sich in Gruppe B gegen die starke Konkurrenz des FSV Mainz 05, SV Darmstadt 98, und SV Viktoria Aschaffenburg behauptet und auch sie zogen ohne Niederlage ins Finale ein. Dort unterlagen die Nordhessen einer famos aufspielenden Classique-Mannschaft mit 0:2. Die Abwehr um José Ferreiro, Tekin Baylan, Önder Colak, Tony Gerber und Efkan Özbek stand ausgezeichnet und die Kasseler Angreifer kamen nur zu ganz wenigen Abschlüßen, die Toni Eid aber alle parierte. Im Angriff waren die Hoechster Marcel Hartmann, Heiko Dickler, Ibo Cigdem, Musti Ichaoui und Georgios Karagiannis zudem in ausgezeichneter Spiellaune und so hatte die Abwehr der Hessen viel Mühe die Angriffe der Classiquer zu bremsen. Als die Classique durch Peter Seitel Mitte des Spiels in Führung ging, war das bereits die Vorentscheidung. Die Kasselaner wurden nun offensiver und die SG bekam dadurch gute Kontermöglichkeiten, die wenige Minuten vor dem Spielende durch Ibo Cigdem zum 2:0 Endstand führte. Ein verdienter Sieg, das bestätigten auch die Kicker aus Nordhessen, die ein starker Endspielpartner waren. Für die Classiquer war es in Walldorf nach 2015 (3:0 Finalsieg über Kickers Offenbach) der zweite Erfolg bei diesem hochkarätig besetzten Turnier.