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Chronik SG Hoechst Classique
Sie sind im Schnitt weit über 30 Jahre alt, haben Oberligaerfahrung zu Hauf und neben dem Spaß am Fußballspiel auch immer den guten Zweck im Auge.

Die Rede ist von der SG Hoechst Classique, einem Team, das sich aus ehemaligen und aktuellen Oberligaspielern der SG 01 Hoechst sowie aus anderen Oberligisten des Großraums Rhein-Main zusammensetzt. Die Geschichte der SG Hoechst Classique begann 1987, als für viele ihrer Spieler ein Lebensabschitt zu Ende ging. Helmut Wagner trat in seinem letzten Jahr für die SG 01 Hoechst in der Fußball-Oberliga Hessen an. Rainer Dörr, hatte den Platz auf dem Feld längst mit einem Platz auf der Trainerbank getauscht. Andere, wie Manfred Grein, Norbert Amon, Claus Afflerbach oder Ernst Stolz spielten noch bei einem unterklassigen Verein oder kickten in der Sondermannschaft eines Bezirksligaklubs. Nur Andreas Grabitsch, der 1998 mit 37 Jahren nochmals Torschützenkönig in der Oberliga Hessen wurde, kickte noch aktiv beim VfB Unterliederbach. So richtig aktiv aber war keiner der Fußballspieler mehr, die einst sehr erfolgreich gemeinsam für die SG 01 Hoechst in der Oberliga gespielt hatten. Sollte das alles gewesen sein, was von vielen gemeinsamen Jahren übriggeblieben ist?
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LEBERECHT-Spiel 1991: Eine REWE Auswahl mit K.H.Rummenigge und Paul Breitner besiegt die Classique mit 9:7
Helmut Wagner, sein ehemaliger Trainer Klaus Fischer und eine Handvoll weiterer Spieler waren anderer Meinung und taten sich 1986 wieder zusammen. Das erste Spiel vermittelte der damalige Spielausschußvorsitzende der SG 01 Günter Allmann. 3:0 gewann die Mannschaft, die noch keinen Namen hatte, in Fischborn im Vogelsberg gegen eine Kreisauswahl. Damit waren sie wieder auf den Geschmack gekommen. Es folgten weitere Spiele, und der Sportjournalist Ferdi Kowarik fand den Namen: SG Hoechst Classique.
Über das Höchster Kreisblatt kam der Kontakt zur Stiftung Leberecht der Frankfurter Neuen Presse zustande. Und als es darum ging für körperlich und geistig behinderte Kinder zu spielen, waren alle begeistert. Seit diesem Tage werden alle Einnahmen aus den Spielen und kulturellen Veranstaltungen dieser Mannschaft der Stiftung Leberecht, zur Verfügung gestellt. Was die Classique-Boys ganz besonders auszeichnet, ist die Tatsache, daß sie alle unentgeltlich diesem Hobby nachgehen. So konnten sie
den behinderten Kindern im Laufe der letzten 19 Jahre bereits 498.000,00 Euro zur Verfügung stellen.
Aber nicht nur im Inland sind die Classiquer für den guten Zweck aktiv, sondern auch auf ihren Auslandsreisen, die seit 1988 im Abstand von 2 Jahren regelmäßig stattfinden und von den Spielern privat finanziert werden, spielen sie immer für soziale Einrichtungen des jeweiligen Landes.
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Die Mannschaften von SG Hoechst Classique und Selangor vor dem Spiel
1988
reiste das Team erstmals nach Malaysia. In vier Spielen gegen Provinzauswahlmannschaften, darunter der malayische Pokalsieger von 1988 Selangor (1:2 Niederlage) und der Pokalfinalist Kedah (2:2) sowie in Terengganu (1:2 Niederlage) und Pahang (1:1) sprang zwar kein Sieg heraus, aber gegen die mit malayischen Nationalspielern gespickten Auswahlteams verkauften sich die Classique Oldies, vor mehr als 5000 Zuschauern pro Spiel bravourös. Die Einnahmen aus diesen Veranstaltungen flossen sozialen Einrichtungen in Malaysia zu.


1990 in Mexiko bescherte das soziale Engagement der Mannschaft, einen Auftritt im Aztekenstadion. Beim ersten Spiel auf der Mexikoreise trug man im deutschen Club von Mexiko City ein Spiel gegen die dortige Clubmannschaft aus (2:1 Sieg) und hatte anschließend eine Tombola mitorganisiert, die 10.000.-DM für ein Waisenhaus am Stadtrand von Mexiko-City einbrachte. Aufgrund dieser Aktion wurde das Classique Team vom Erstligisten Cruz Azul Mexiko City zu einem Freundschaftsspiel gegen die Veteranos des Vereins, die in den siebziger Jahren mehrmals mexikanischer Meister waren zum Vorspiel der Erstligabegegnug Cruz Azul gegen Atalante Guadalajara ins Aztekenstadion eingeladen.
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Klaus Fischer begrüßt den Mannschaftskapitän von Cruz Azul Veteranos
In einer torreichen Partie unterlagen die Hoechster 2:4, die Eindrücke vor über 20.000 Zuschauern in dieser beeindruckenden Arena waren aber überwältigend. Zwei weitere Spiele gegen die Jungprofis von Universitat Mexiko (0:0 im Olympiastadion ) und den FC Toluca (0:1 vor 15.000 Zuschauern )
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Beim 1:0 von Toluca war Classique Keeper Yosef Kowalik chancenlos
bildeten den sportlichen Rahmen dieser Reise, die neben dem sportlichen auch viele kulturelle Höhepunkte (Besuch der indianischen Kultstätte Monte Alban, Besichtigung der Sonnen- und Mondpyramiden etc.) beinhaltete.
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1992 führte die Auslandsreise der Classique in die Karibik. Costa Rica, Curacao und Aruba waren die Ziele. Mit Siegen gegen eine Ex-Profi Auswahl aus Costa Rica (8:2), die Veterano Nationalmannschaft von Curacao (4:1) und den Ü-35 Meister von Aruba (1:0) war sie die sportlich erfolgreichste und auch der guten Sache konnten wieder etliche Dollars zufließen.

1994 startete die SG Hoechst Classique auf ihre zweite Südostasienreise nach Malaysia und Borneo. Im Gepäck neben vielen kulturellen Eindrücken, auch eine positive sportliche Bilanz. In drei Spielen gegen Teams aus der malayischen Nationalliga (die Spielstärke entspricht gehobenen Oberliganiveau) wurden zwei Siege und eine Niederlage erreicht. Dabei gewann das Classique Team in Kuala Lumpur gegen den siebtplazierten der Nationalliga mit 1:0. Die zweite Partie in Kota Kinabalu gegen den Zweiten der Liga Sabah wurde mit 3:1 gewonnen
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SG Hoechst Classique vor dem Spiel in Sabah (3:1)
und erst im letzten Spiel, gegen den Meisterschaftsanwärter Sarawak mußten die Hoechster Oldies eine 0:2 Niederlage hinnehmen. Eine fast sensationell anmutende Bilanz, wenn man, die ungewohnten klimatischen Bedingungen (bis zu 30 Grad Celsius und fast 90% Luftfeuchtigkeit bei den Spielen), die Spielstärke der Gegner, den sehr kleinen Spielerkader (14 Spieler) und das Durchschnittsalter der Classique von 34 Jahren, bedenkt.
Den drei Charity-Matches wie sie in Malaysia genannt wurden, wohnten ca. 15 000 Zuschauer bei, deren Einnahmen Waisenhäusern der jeweiligen Provinz zur Verfügung gestellt wurden.
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Das Classique Team vor dem Spiel gegen Lane Cove Sydney
Australien war 1996 das Ziel der SG Hoechst Classqiue. Das Team nahm am erstmals ausgetragenen World Fun Cup für Ü-35 Oldies, an dem 36 Mannschaften aus 10 Ländern teilnahmen, teil. Die Classique erreichte bei diesem inoffiziellen Oldie World Cup den fünften Rang hinter vier australischen Mannschaften und war mit dieser Platzierung das beste nicht australische Team.
Die Endspielteilnahme wurde im zweiten Spiel gegen die Guiness Bulldogs aus Brisbane verspielt, als man in der letzten Minute des Spiels das Tor zur 0:1 Niederlage hinnehmen mußte. Zuvor wurde einer der großen Favoriten, die Morton Bay Summerland 96ers mit 5:3 geschlagen. Nach der Niederlage gegen Brisbane gewannen die Hoechster gegen das neuseeländische Team von Takapuna 79ers mit 3:0 und Lane Cove Sydney wurde mit 9:1 deklassiert. Andreas Grabitsch wurde Torschützenkönig und bester Spieler des Turniers.
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Andreas Grabitsch (links) erzielte das 1:0 gegen die Takapuna 79 Neuseeland

Die Classique spielte aber auch in Australien wieder für einen guten Zweck. In Sydney wurde gegen eine ALL Star Auswahl, die sich aus ehemaligen australischen Profis zusammensetzte für Sydneyer Straßenkinder gespielt, 500 australische Dollar wurden erlöst und konnten der Heilsarmee übergeben werden. Das Spiel gewann die SG Hoechst Classqiue überraschend hoch mit 6:1. Es war für die australischen Oldies die höchste Niederlage seit deren Bestehen 1984.
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Der bislang letzte Auslandstrip führte die Classique 1999 nach Südafrika. In zwei Spielen gegen Ex-Profiauswahlmannschaften bewiesen die Hoechster Oldies auch auf dem schwarzen Kontinent, daß sie ein würdiger Vertreter des deutschen Fußballs im Ausland sind. Bei Temperaturen um die 35 Grad Celsius gewannen die Classiquer in Pretoria gegen die ALL Stars Pretoria mit 6:2 und gegen die Veteranos von Durban erreichte man ein 1:1 Unentschieden.
Der Höhepunkt der Reise war allerdings der Empfang beim deutschen Botschafter in Pretoria, der auch dem Spiel gegen die Pretoria All Stars beiwohnte.
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Classique Team vor dem ersten Spiel beim Oldie World Cup im Vogtland
Im Mai 2000 nahm die Classique zum zweiten Mal am Oldie Soccer World Cup teil. Austragungsort war das sächsische Vogtland. Mit einem hervorragenden dritten Platz kehrten die Hoechster Oldies nach Hause.
Ein Highlight war bei diesem Turnier der 1: 0 Sieg im Gruppenspiel über die Ü-35 Nationalmannschaft von Weißrußland, in der etliche ehemalige russische Nationalspieler standen.
Sieger wurde die Ü-35 Nationalmannschaft der Ukraine, die im Endspiel vor 2500 Zuschauern mit 5:1 gegen das Ü-35 Nationalteam von Israel siegte. Mit Igor Belanow, Europas Fußballer von 1986, hatten die Ukrainer neben weiteren ehemaligen russischen Nationalspielern, den wohl bekanntesten in ihren Reihen.
Mit teilweise mehr als 300 Zuschauern pro Spiel an den acht Spielorten hatte das Turnier eine ausgesprochen gute Resonanz.
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Thomas Kaiser (mit Ball) gehörte zu den besten Spielern beim Oldie World Cup 2000

Überschattet wurde das hervorragend organisiert Turnier vom Tod des Ukrainers Victor Dukov. Im Halbfinale brach Dukov, nachdem er erst 2 Minuten vorher eingewechselt wurde, zusammen. Trotz sofortiger ärztlicher Hilfe des israelischen und des Classique-Mannschaftsarztes Thomas Debus, konnte Dukov nicht mehr gerettet werden. Auf Wunsch der Ukraine wurde das Turnier trotz des tragischen Unglücksfalles fortgesetzt. Die SG Hoechst Classique verzichtete nach dem traurigen Zwischenfall auf die Teilnahme am Halbfinale, ebenso wie der zweite deutsche Vertreter unter den letzten vier Mannschaften TSV Oelsnitz. Zuvor hatte die Classique im Viertelfinale in überzeugender Manier den FC RW Werdau (ehemaliger DDR Oberligist) mit 3:0 bezwungen. Andreas Grabitsch, der mit Stefan Persigehl (Hansa Rostock) und Igor Belanow (Ukraine) zu den besten Spielern des Turniers gewählt wurde und der an diesem Tag überragende Thomas Kaiser (2 Tore) sorgten für den klaren Sieg der Hoechster. Im Halbfinale wäre das Oldie-Nationalteam von Israel der Gegener der Classique gewesen, eine Aufgabe die durchaus lösbar gewesen wäre, aber leider kam es nicht mehr zu diesem Vergleich.
Ein weiterer großer Erfolg im Jahr 2000 war der 2.Platz beim Opel Super Cup 2000 in München.
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SG Hoechst Classique; stehend v.l.n.r. D.Katendick, Doc T.Debus, T.Kaiser, N.Amon, N.Klacar, C.Afflerbach, R.Hahn, Masseur F.Spitzenberger, S.Lohnstein; knieend v.l.n.r. H.Wagner, R.AitBouHou, V.Eid, F.Seebald, S.Petracca, G.Daga, J.Ferreiro
1000 Mannschaften nahmen am bisher größten Freizeitmannschaftsturnier in Deutschland teil und die Classique qualifizierte sich mit fünf anderen Teams für die
Endrunde in München. Erst im Endspiel unterlagen die Hoechster Oldies mit 0:2 gegen Red Dynamite Sonderborg aus Dänemark. Zuvor hatte sich das Team mit beeindruckenden Leistungen ins Endspiel gespielt. 2:0 wurde Stadthagen geschlagen und das Team von Tornado Kelmis wurde von der Classique gar 10:0 demontiert. [nach oben]

Im Jahr 2001 nahmen die Classiquer wieder am Opel Super Cup teil. Souverän holte sich das Team in der Vorrunde in Mainz-Kastel mit 5:2 über Idar-Oberstein den
Turniersieg. Der erste Schritt fürs Finale in München war damit getan. In der Zwischenrunde in Rüsselsheim kämpfte die SG Hoechst Classique mit den beiden  Bezirksoberligisten Kewa Wachenbuchen und Dersim Rüsselsheim und 12 weiteren Teams aus Südwestdeutschland um die Teilnahme in München. Nach Siegen gegen Wachenbuchen 2:1 (Vorrunde) und 4:1 (Halbfinale) wurden auch die Rüsselsheimer im Endspiel klar mit 3:0 geschlagen.
Die Finalteilnahme war geschafft – ein neuer Anlauf zum Gewinn des Opel Super Cups konnte unternommen werden. Gegner der Classique im Finalturnier in München auf dem Trainingsgelände des FC Bayern München waren, der oberbayreische Landesligist TSV Ampfing und der FC Ouzo Garitz, eine Kreisauswahl aus dem Raum Bad Kissingen. In der Gruppe I spielten der Vorjahressieger Red Dynamite Sonderborg, Stadthagen (Schaumburger Spätlese) und der Nord-Oberligist SV Rotenburg (Borco Höhns Team) um den Gruppensieg.
Schon im ersten Spiel der Classique Gruppe mußten die Höchster gegen den Mitfavoriten TSV Ampfing antreten. 2:1 gewannen die Classique Oldies dieses vorentscheidende Gruppenspiel und nach einem klaren 3:0 über die Garitzer war zum zweiten Mal nach 2000 das Finale erreicht.
Im Finale unterlagen die SG Oldies dann aber dem Oberligisten aus Rotenburg mit 0:4. Trotz einer sehr guten Leistung schafften es die Classiquer wieder nicht diesen begehrten Pokal zu gewinnen.
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2002 sollte eines der erfolgreichsten Jahre der SG Hoechst Classique seit der Gründung 1987 werden. In 18 Spielen verließen die Classique Old Boys nur einmal als Verlierer den Platz. 15 Siege und 2 Unentschieden komplettierten die Statistik.
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Vizemeister beim Rheingrafenschildturnier 2002 SG Hoechst Classique
Die Classique hatte sich im Jahr 2002 endgültig in den Kreis der besten deutschen Oldie Teams gespielt. Mit der Vizemeisterschaft bei der inoffiziellen Deutschen Ü-32 Meisterschaft, dem Rheingrafenschild 2002 in Bad Münster am Stein Ebernburg (0:2 Finalniederlage gegen ASV Wuppertal) unterstrich das Team seine Klasse bei den Fußballoldies. Folgender Mannschaft O.Heyer, J.Brauburger, H.Wagner, T.Baylan, R.Aitbouhou, M.Stahr, R.Hahn, P.Klärner, N.Klacar, A.Conrad, K.Schumacher, J.Bötterling, A.Grabitsch, C.Afflerbach gelang dieser große Erfolg.
Die Classique um Kapitän Andreas Grabitsch spielte aber nicht nur erfolgreich, sondern sie war auch wieder für den guten Zweck aktiv. 4500 € wurden für die Leberecht Stiftung und die Flutopfer in Mitteldeutschland, an Elbe und Mulde zusammengekickt.
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2003 War das Jahr 2002 schon sehr erfolgreich, so wurde die Erfolgsserie im Jahr 2003 noch getoppt. Erstmals nahm auch eine Ü-44 Mannschaft der Classique an Turnieren und Freundschaftsspielen teil. Dieses Team gewann auf Anhieb das Jubiläumsturnier der C-Senioren des FC Bayern München an der Säbener Straße mit einem 3:0 gegen FSV Mainz 05.
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Siegerteam bei Jubiläumsturnier des FC Bayern München Ü-44 SG Hoechst Classique
Die Ü-32 scheiterte zwar beim Rheingrafenschildturnier in Bad Münster am Stein Ebernburg im Viertelfinale mit 1:2 am ASV Wuppertal, doch im Juni gewann das Team sensationell das Traditionsmannschaftsturnier des FC Augsburg. In der Vorrunde wurde die FC Bayern München Tradi (mit R.Grahammer, S.Weiß) mit 2:0 geschlagen,
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Bruno Helbing (weißes Trikot) im Zweikampf mit einem Bayern Oldie (SG Hoechst Classique - Bayern München 2:0)
weitere Siege gegen die DJK Dollnstein 2:0 und den fünfmaligen Turniersieger FC Augsburg (2:1) sicherten der Classique den Gruppensieg. Im Halbfinale traf die SG auf den TSV Göggingen (Bayernschwaben AH Meister 2002) und gewann mit 2:0. Im Endspiel besiegten die Hoechster Oldies den SSV Ulm (mit Trkulja, Unsöld) nach 1:1 Endstand im Elfmeterschießen mit 5:3.
Auch der erstmals ausgerichtet LEBERECHT Classique Cup in Kelsterbach wurde ein großer Erfolg. Zwar platzierte sich die Mannschaft hinter den Traditionsmannschaften von Eintracht Frankfurt und Kickers Offenbach (Endspiel: Eintracht Frankfurt – Kickers Offenbach 2:1) nur auf Platz drei, für die LEBERECHT Stiftung kamen aber 5.000,--€ zusammen.
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Mit dem Sieg beim Ü-35 Rhein Main Oldie Supercup (1:0 gegen TuRa Niederhöchstadt) startet die Classique sehr erfolgreich ins Jahr 2004. Die 21 besten Teams der Rhein Main Region hatten an diesem Oldie Cup teilgenommen und die Classique verwies renommierte Teams wie RW Frankfurt (2:1 Sieg im Viertelfinale), den FC Rödelheim (1:0 Sieg im Halbfinale), RW Walldorf und die SG Egelsbach auf die Plätze. Auch LEBERECHT profitierte wieder von dieser Veranstaltung, die die Classique organisierte, 2.500.- € konnten wieder an die Stiftung überwiesen werden.

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Classique Ü-32 2005 in Augsburg
„Nur“ zu einem zweiten Platz reichte es beim 57. Rheingrafenschildturnier in Bad Münster am Stein Ebernburg. Wie schon in den beiden Jahren zuvor, war wieder der ASV Wuppertal, das Schreckgespenst der Hoechster. In einem auf hohem Niveau stehenden Endspiel gewannen die Wuppertaler verdient mit 3:1.
Dafür konnten die Classiquer zum zweiten Mal hintereinander das Augsburger Traditionsmannschaftsturnier gewinnen. 3:2 wurden im Endspiel, im Rosenaustadion die Allgäuer Alpenkicker, um den ehemaligen Bochumer und Kaiserslauterer Bundesligaprofi Uwe Wegmann geschlagen. Das Hoechster Oldie Team, angeführt von Kapitän Andreas Grabitsch, hatte verdientermaßen aufgrund ihrer offensiven Spielweise – 17 Tore in 5 Spielen – dieses hochkarätig besetzte Turnier gewonnen. [nach oben]

2005 geht als das Jahr der verpassten Chancen in die Chronik ein. Zwei Endspiele, beim 1. Süddeutschen Zürich Oldie Super Cup (0:0 2:4 n. E. gegen KSV Hessen Kassel) und beim Augsburger Traditionsmannschaftsturnier (0:3 gegen SSV Ulm 46), wurden verloren und auch beim 58. Rheingrafenschildturnier scheiterte die Classique bereits im Viertelfinale (0:2) am späteren Turniersieger FC Isselhorst-Gütersloh. Trotz der guten Platzierungen war man im Classique Lager nicht ganz zufrieden. Das Bild gestaltete sich erst wieder positiver, als die Classique drei Kleinfeldturniere im Main Taunus Kreis gewannen.
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Atze Rompel (gestreiftes Trikot) bei der Platzwahl mit dem ASV Wuppertal Kapitän. Horst Eckel beobachtet die Szene
In Kelkheim (4:1 Sieg gegen den SV Kriftel), in Sulzbach (3:1) gegen TuS Nordenstadt und beim Tsunami Cup, wiederum in Sulzbach, setzten sich die Classique Oldies wieder bestens in Szene. Erstmals spielte auch ein Classique Ü-50 Team beim Jubiläum des TSV Ofterdingen (Baden Württemberg). Mit 3:5 verloren die SG Oldies allerdings gegen eine wesentlich jüngere Auswahl der Gastgeber. Trotz dieser Niederlage wird dieses Team 2006 erstmals am Rheingrafenschildturnier für Ü-50 Mannschaften teilnehmen.
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An die großen Erfolge der Vorjahre konnte die Classique im Jahr 2006 nicht anknüpfen. Zwar gewann das Team erstmals das Hallenturnier des FC Sulzbach, dass als das Beste AH Hallenturnier im Rhein Main Gebiet gilt, und auch der fünfte Platz bei der Futsal Hessenmeisterschaft 2005/2006 war durchaus ein Erfolg, aber auf dem Feld lief es nicht sehr gut. Beim von der Classique und dem AH Spielleiter des Niedersächsischen Fussball Verbandes, Friedel Gehrke, erstmals ausgerichteten „Deutschen Altherren Supercups 2006“ scheiterte die Mannschaft bereits im Achtelfinale. Endstation war der Rheinlandmeister DJK Kruft-Kretz, der nach einem 0:0 in der regulären Spielzeit das fällige Elfmeterschießen mit 5:3 gegen die SG Oldies gewann. Beim 59. Rheingrafenschildturnier in Bad Münster am Stein scheiterte die Ü-32 sogar in der Vorrunde. 1 Sieg (3:1 SG Sonnborn/Wuppertal dem späteren Turnierdritten) und zwei 0:0 Unentschieden (ASV Landau, Spvgg Remscheid) reichten nicht, um in die Endrunde zu kommen. Erstmals seit dem ersten Auftritt bei diesem Turnier im Jahr 2002 erreichte die SG Classique nicht die Endrunde. Auch in Augsburg gab es lange Gesichter. Der dritte Gruppenplatz hinter den Allgäuer Alpenkickern und dem SC Fürstenfeldbruck reichte nicht zum Einzug ins Halbfinale. Diese Negativserie setzte sich auch bei den Kleinfeldturnieren beim FC Eddersheim und dem FC Sulzbach fort. Zwei dritte Plätze konnten die SG Oldies nicht zufrieden stellen. Ein Grund für das schlechte Abschneiden war das große Verletzungspech. Alle Torhüter der Classique (Volker Eid, Wolfgang Schlesier, Ottmar Heyer, Thomas Winkler) fielen gleichzeitig mit schweren Verletzungen für längere Zeit aus. Da das Team keinen adäquaten Ersatz fand, schlug sich dieser Umstand auch negativ auf die Ergebnisse nieder.
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Mike Gottwald zählt zu den Stützen der Ü-50 Classique
Erfreulich war lediglich der Auftritt der neu gegründeten Ü-50 Mannschaft. In Bad Münster am Stein belegte das Team beim 59. Rheingrafenschildturnier Ü-50 den fünften Platz unter 16 Teilnehmern. Nur die Niederlage gegen den späteren Turniersieger SG Wattenscheid 09 (0:1) verhinderte eine bessere Platzierung. Positiv auch der Umstand, dass mit dem ehemaligen Oberligatrainer Heinz Wulf ein neuer sportlicher Leiter für das Classique Team gewonnen werden konnte.
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Das Jahr 2007 verlief für die Classique Oldies wieder überaus erfolgreich. Coach Heinz Wulf erreichte mit den Teams einige beeindruckende Erfolge.
Die Ü-32 belegte den 3. Platz beim Augsburger Traditionsmannschaftsturnier - den Roman Mayer Cup. An der Endspielteilnahme scheiterten die Classiquer durch ein 1:1 4:5 n.E. im Halbfinale am späteren Turniersieger FC Gundelfingen.
Die Ü-45 wurde Turniersieger und „Weltpokalsieger" beim größten AH Fussballturnier der Welt im Vogtland, nach Siegen gegen den FC Dabas (Ungarn) 1:0, VSC Old Boys Budapest (Ungarn) 2:0, Slavia Karlsbad (Tschechien) 2:1, Spvgg 1862 Neumark (Sachsen) 8:1und SV Frohnberg Schreiersgrün (Sachsen) 6:0. Kuriosität am Rande, durch Verletzungen sprangen in den beiden letzten spielen die Trainer Heinz Wulf 67 Jahre und Bernd Witzenrath 60 Jahre noch einmal ein und sie boten ausgezeichnete Leistungen. Andreas Grabitsch, der Classique Kapitän wurde zudem mit 10 Treffern Torschützenkönig.
Die Ü-50 wurde inoffizieller Deutscher Meister beim Rheingrafenschildturnier in Bad Münster am Stein durch den Endspielsieg im Elfmeterschießen gegen die SG Wattenscheid 09 (1:1 4:2 n.E.) und die Ü-40 schaffte den größten Erfolg, als sie am 8..September 2007, die erstmals ausgetragene Hessenmeisterschaft für Fussballspieler über 40 Jahren gewann.
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Ü-40 Hessenmeister 2007 SG Hoechst Classique
Mit 2:1 siegten die von Trainerlegende Heinz Wulf gecoachten Classiquer im Finale gegen den TSV Allendorf / Lahn. In Berlin beim Ü40 DFB Cup, der offiziellen Deutschen Meisterschaft für Ü-40 Senioren belegten die SG Oldies dann einen guten 3. Platz bei 10 Startern. Leider verpasste das Team durch ein 0:0, 4:5 n.E. im Halbfinale gegen den späteren Sieger SG Balve-Garbeck das Finale.
Eine weitere Erfolgsstory schrieben die Classiquer in der Halle. Sie nahmen an vier Hallenturnieren im Großraum Rhein Main teil und gewannen alle vier Turniere.