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Die SG Hoechst Classique belegt guten 4. Platz bei Deutscher -50 Fussballmeisterschaft
63. Rheingrafenschild Bad Münster am Stein Ebernburg 8.-9.5. 2010

SG Hoechst Classique:
O.Heyer; K.Müller, R.Dörr, H.Wagner; H.Hofmann, J.Weninger, A.Hand, T.Eid, M.Udovc, J.Peters, K.Scharting, C.Afflerbach, A,Grabistch, P.Swiatek, L.Nüchtern; 

Die SG Hoechst Classique ist das viertbeste Deutsche Ü-50 Team. Nachdem die Farbenstädter 2007 und 2008 den Rheingrafenschild, die inoffizielle Deutsche Ü-50 Fussballmeisterschaft gewinnen konnten kamen sie in diesem Jahr auf Platz 4. Mit einem Minikader reisten die Hoechster nach Bad Münster am Stein Ebernburg in Rheinland Pfalz. Gerade einmal 12 Spieler bildeten den Kader der SG Hoechst Classique, am Samstag, darunter drei Torhüter, Ottmar Heyer, der am ersten Tag das Classique Tor hütete, Arno Hand und Toni Eid die als Feldspieler ihre Qualitäten zeigten. Classique Coach und Taktikfuchs Heinz Wulf gelang es aber diesen kleinen Kader so aufzustellen, dass fast das Optimalste herauskam.
In der Vorrunde, in der die Hoechster auf SG Balve-Garbeck, SV Ibbenbüren, Spvgg Gau-Algesheim und die SG Wattenscheid 09 trafen, gingen es die Classiquer betont defensiv an. Im Auftaktspiel dann schon nach fünf Minuten die erste Schrecksekunde, als der überragende Classique Kapitän Claus Afflerbach eine Flanke unglücklich zum 0:1 ins eigene Tor beförderte. Danach mussten die Classiquer ihre defensive Haltung aufgeben um den Rückstand auszugleichen. Dies gelang Peter Swiatek, der mit Andreas Grabitsch das beste Sturmduo des Turniers bildete, mit einem sehenswerten Distanzschuß. Als Swiatek in der folgenden Szene Grabitsch mit einen Traumpaß in Szene setzte, ließ sich der Hoechster Torjäger diese Chance nicht nehmen, er umkurvte den Torwart der Balve-Garbecker und schob zur 2:1 Führung ein. Die Abwehr stand in den letzten Minuten des Spiels sicher und das 2:1 wurde über die Zeit gerettet. Im anschließenden Spiel gegen den SV Ibbenbüren agierten die Classiquer wieder aus einer kompakten Abwehr heraus und nach Toren von Grabitsch und Swiatek wurde auch dieser starke Gegner mit 2:0 besiegt. Im dritten Samstagsspiel ging es gegen den Rheinland Pfalz Vertreter Spvgg Gau-Algesheim. Die Gau-Algesheimer hatten das erste Spiel gewonnen und im zweiten Spiel gegen die SG Wattenscheid 09 mit 0:1 verloren. Wollten sie um die beiden ersten Gruppenplätze noch mitreden mussten sie die Classique schlagen. Das gelang ihnen allerdings nicht, denn die Abwehr um Rainer Dörr stand sicher und wenn einmal etwas aufs Tor kam wurde es sichere Beute vom guten Ottmar Heyer im Classique Kasten. Kurz vor dem Spielende, der Spielstand lautete 0:0, setzte der beste Spieler des Turniers Andreas Grabitsch zu einem Sololauf an, den er mit dem 1:0 krönte. Nach drei Siegen hatten die Hoechster das Viertelfinale vorzeitig erreicht. Das Spiel gegen die SG Wattenscheid 09 entschied nur noch über Platz 1. Am Sonntagmorgen trafen die Classiquer auf die Technikertruppe aus Wattenscheid. Schnell gingen die Oldies aus der Lohrheide mit 1:0 in Führung. Zwar versuchten die Classiquer das Spiel noch mal zu drehen, gegen die hervorragend organisierte SG 09 Abwehr konnten sich die Hoechster Angreifer aber nicht mehr durchsetzen. Die Wattenscheider kamen durch einen Elfmeter sogar noch zum 2:0. Als Gruppenzweiter zogen die Classiquer ins Viertelfinale ein. Für das Team ein Riesenerfolg mit dem nicht gerechnet werden konnte. Gegner im Viertelfinale war der Hamburger Ü-50 Meister FTSV Komet Blankenese. Ungeschlagen und souverän hatten die Hamburger ihre Gruppe gewonnen und einen so renommierten Gegner wie den Wuppertaler SV mit 1:0 eleminiert. Gegen die Classiquer und vor allem Andreas Grabitsch hatten die Blankeneser dann nicht den Hauch einer Chance. Mit 5:0 deklassierten die Hoechster die Hamburger und so zogen sie ins Halbfinale ein. Bester Spieler dieser Begegnung Andreas Grabitsch, der mit vier Toren die Komet Oldies fast im Alleingang besiegte. Das Tor zum 1:0 steuerte Claus Afflerbach bei. Im Halbfinale fehlte es den Classiquern dann an der nötigen Frische und Kraft. Mit 0:2 unterlagen sie Angstgegner ASV Wuppertal. Das Endspiel war zwar verpasst worden, aber alleine die Tatsache unter die besten letzten vier Teams gekommen zu sein, hellte die Minen der Classiquer wieder auf. Pech dann im Elfmeterschießen gegen die SG Wattenscheid 09. Obwohl, der mittlerwiele für den angeschlagenen Ottmar Heyer im Tor stehende Toni Eid zwei Elfmeter bravourös parierte verloren die Classiquer das Spiel um Platz 3 dennoch, denn Arno Hand scheitert mit seinem Penalty am gut reagierenden Wattenscheider Keeper. Trotzdem ein toller Erfolg der Classiquer, die mit nur ganz geringen Hoffnungen dieses Turnier angegangen waren, am Ende aber positiv überraschten. Heinz Wulf machte seinem Ruf als Trainerfuchs alle Ehre was der vierte Platz im stark besetzten 20ger Feld bestätigte.