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SG Hoechst Classique wird Vierter beim Deutschen -40 Pokal 2018/2019
Deutscher Ü-40 Pokal 2018/2019 - Final Four Endturnier Freiberg/Sachsen Samstag, den 25.05.2019

SG Hoechst Classique: V.Eid; T.Baylan, S.Petracca, T.Condic, Ö.Colak; J.Kabuya, A.Schur; J.Ferreiro, C.Balzer, B.Öztürk; C.Crolly; J.Laub, C.Vitek, W.Cichy

Am Samstag, den 25. Mai, fand in Freiberg/Sachsen auf der Sportanlage „Platz der Einheit" das Final Four Turnier des Deutschen Ü-40 Pokals statt. Ex-FIFA- und Bundesligaschiedsrichter Bernd Heynemann stellte über Dr. Peter Themann, dem Leiter der Klinik am Tharandter Wald, den Kontakt zur Stadt Freiberg her. Der dortige Betriebsleiter des Sportamtes, Herr Tobias Jaster, war von der Idee, das Endturnier dieses deutschlandweiten Ü-40 Wettbewerbes in Freiberg auszutragen, angetan. Es wurde der BSC Freiberg mit Geschäftsführer Maik Uhlig ins Boot genommen, und so startete diese Endrunde am Samstag mit den Halbfinalspielen VfB Hermsdorf (Berlin) gegen die SG Hoechst Classique (Frankfurt/Main) und Bayer 04 Leverkusen gegen den SC 07 Paderborn.
Das erste Halbfinale zwischen dem Titelverteidiger VfB Hermsdorf und dem deutschen ü-40 Meister von 2017 SG Hoechst Classique war zum Auftakt dann schon ein echter Pokalknüller für die 150 Zuschauer. Beide Mannschaften gingen offensiv zu Werke, und so entwickelte sich eine gutklassige Partie. Die Hermsdorfer waren mit ihren schnellen Kontern stets gefährlich. Die Frankfurter Vorstädter hatten zwar mehr Ballbesitz, aber gegen die kompromisslose Hermsdorfer Abwehr kamen sie im ersten Spielabschnitt zu keiner echten Torchance. Die Hermsdorfer konnten in der 6. Minute durch Torjäger Cem Er in Führung gehen. Nach der Pause drängten die Hoechster auf den Ausgleich, sie scheiterten aber immer wieder am guten  Alexander Bergant im VfB Tor.
In der 35. Minute dann die Vorentscheidung. Dincer Kumru schoß einen schön vorgetragenen Konter zum 2:0 ab. Michael Lehmann erzielte eine Minute vor dem Ende das 3:0. Damit hatte der Titelverteidiger wieder das Finale erreicht.
Im zweiten Halbfinale trafen die Traditionsmannschaften des TSV Bayer 04 Leverkusen und SC Paderborn aufeinander. In einer von der Taktik geprägten Partie siegten die Leverkusener durch ein Kopfballtor von Ex-Nationalspieler Bernd Schneider in der 43. Minute mit 1:0. Überragend in diesem Spiel: Der Paderborner Keeper Klaus-Peter Wiechers, der die Leverkusener, um die Ex-Profis Mike Rietpietsch, Thorsten Judt, Marcus Feinbier, Bernd Schneider, Thomas Zdebel und Markus Happe, fast zur Verzweiflung brachte.
Das Spiel um Platz 3 ging anschließend mit 2:1 an den SC Paderborn. Auch in diesem Spiel zeigten beide Mannschaften eine gute Leistung, so daß bei den Zuschauern keine Langeweile aufkam.
Im Endspiel gab es dann eine Überraschung. Hatten die meisten der Anwesenden mit einem Sieg der Leverkusener gerechnet, so entwickelte sich dieses Endspiel vollkommen anders. Die Kicker vom Rhein übernahmen gleich von Anfang an das Kommando auf dem hervorragenden Rasenteppich. Mit guten Ballpassagen  - angetrieben von Thomas Zdebel und Mark Bach - setzten sie die Hermsdorfer unter Druck. Und auch hier zeigte VfB Torhüter Alexander Bergant wieder seine Klasse. Mit einigen guten Paraden rettete er sein Team vor einem Rückstand. Wie schon im Halbfinale gegen die Hoechster. So waren es auch wieder die schnell vorgetragenen Konter der Hermsdorfer, die vor dem Bayer Tor für Gefahr sorgten. In der 12. Minute führte ein solcher Konter durch Volker Marx zur 1:0 Führung. Die Bayer Traditionsmannschaft ließ sich von diesem Treffer nicht aus dem Rhythmus bringen und bestürmte weiter das VfB Tor. Viele gut herausgespielte Chancen wurden nicht genutzt, und so ging es mit dem 1:0 in die Pause. Nach der Pause das gleiche Bild. Die Leverkusener drängten ihren Gegner in die eigene Hälfte und erspielten sich Torchance auf Torchance. Aber beim Abschluß zeigten Feinbier, Schneider und Co. immer wieder Schwächen. Sieben Minuten vor dem Spielende dann die Entscheidung. Die Hermsdorfer fingen einen Angriff der Leverkusener ab, starteten einen schnellen Konter.Torjäger Cem erzielte das vielumjubelte 2:0. In den restlichen Minuten verteidigten die Hermsdorfer, mit viel Einsatz und Kampfgeist, den Vorsprung. Als der Schlußpfiff von Bernd Heynemann ertönte, hatten die Oldies aus Berlin den Titel verteidigt. Die Leverkusener, die ein sehr gutes Spiel gezeigt hatten, und nur an ihrer mangelnden Chancenauswertung gescheitert waren, mussten mit Platz 2 vorlieb nehmen. So endete eine Endrunde, die sehr guten Fussball bot, mit einer echten Überraschung. Die 3. Auflage des Deutschen Ü-40 Pokalwettbewerbs wird ab Oktober 2019 starten. Anmeldungen können schon ab nächster Woche über Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können erfolgen.